Stiftungsvorstand
Lernen Sie hier die Mitglieder des Vorstands und Ihre Motivation für das Engagement in der stiftung evangelisch in weilburg kennen.
Thomas
Schmidt
Vorsitzender
Manfred
Abel
Dieter
Boger (verst.)
Patrick
Cronenberger
Ingrid
Grebe
Karl
Harms
Pfarrer Guido Hepke
Christel
Schalz
Hans-Peter
Schick
Stefan
Wunderlich
Thomas Schmidt
Seit 1958 lebe ich in Weilburg. Meine Frau und ich haben in Weilburg geheiratet. Wir haben zwei Kinder, die ebenfalls mit ihren Familien in Weilburg wohnen. Beruflich war ich rund 47 Jahre in der Hessischen Finanzverwaltung tätig. Nach dem Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Rotenburg a. d. F. und der Ernennung zum Diplom-Finanzwirt (FH) arbeitete ich in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung. Seit Anfang 2019 bin ich im Ruhestand. Meine Frau und ich können uns jetzt unseren Hobbys: „Zeit mit unseren Enkeln verbringen, Haus, Garten und Reisen“ widmen.
Die finanziellen Mittel, die unserer Kirchengemeinde seitens der Landeskirche zur Verfügung gestellt werden, um die Ausgaben (wie zum Beispiel: Beschäftigungsentgelte, Instandhaltungen an den Gebäuden, Energiekosten und vieles mehr) bestreiten zu können, werden sich in den nächsten Jahren - bedingt durch die demographische Entwicklung - mindern. Bereits in den vergangenen Jahren konnten wir feststellen, dass ca. 96 Prozent der Haushaltsmittel fest verplant sind und somit nur ein geringer Prozentsatz noch für außerplanmäßige Ausgaben zur Verfügung steht, um besondere Projekte in der Kirchengemeinde durchzuführen bzw. fördern zu können.
Der Kirchenvorstand überlegte bereits seit geraumer Zeit durch gezielte Maßnahmen die finanzielle Situation zu verbessern. Vor rd. 4 Jahren keimte ein bereits in Vergessenheit geratenes Projekt wieder auf. „Wir Gründen eine Stiftung und verbessern mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital unsere Einnahmen.“ Nach eingehenden Beratungen im Gremium und dem erforderlichen Antrag bei der Landeskirche in Darmstadt war es soweit. Die Stiftungserrichtung wurde im Spätsommer 2019 durch die EKHN genehmigt.
Sehr froh bin ich darüber, dass ich im Kirchenvorstand und im Finanzausschuss unserer Kirchengemeinde an den Vorbereitungen der Stiftungsgründung mitwirken durfte und im Februar 2020 auch zum 1. Vorsitzenden der stiftung evangelisch in weilburg gewählt wurde.
Ich habe den Wunsch, ja die Hoffnung, dass die stiftung evangelisch in weilburg über viele Jahrzehnte segensreich in unserer Gemeinde wirken wird. Dafür setzt sich der Stiftungsvorstand ein.
DIE ZUKUNFT SOLL MAN NICHT VORAUSSEHEN WOLLEN; SONDERN MÖGLICH MACHEN (Antoine de Saint-Exupéry).
Manfred Abel
Der Einstieg in das Berufsleben begann mit einer Banklehre und einer anschließenden Tätigkeit als Bankkaufmann. Früh wurde dabei mein Interesse für Vermögensanlage und Vermögensverwaltung geweckt. Vertrauen der Anleger und Kunden, absolute Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sind Voraussetzungen für diese Berufsbild.
Ein später folgendes Studium der Verwaltungswissenschaften, das auch Fachgebiete wie Bürgerliches Recht und Staatsrecht und viele weitere Rechtsfächer beinhaltete, war neben einem neuen Berufsbild auch Basis für mein Interesse an politischen, gesellschaftlichen und sozialen Themen – kurz gesagt die Frage, was hält eine Gesellschaft friedlich, sozial gerecht und zukunftsfest zusammen. Meine Tätigkeitsschwerpunkte nach dem Studium in einem großen Bundesamt waren in unterschiedlichen Funktionen – zuletzt als Referent und Referatsleiter - wiederum Planung, Veranschlagung, Verwendung und Abrechnung öffentlicher Gelder in Milliardenhöhe.
Vor diesem Hintergrund glaube ich, in einer Stiftung, welche die Aufgabe hat, Vermögenswerte treuhänderisch und im Sinne der Stifter und Spender zu verwalten und mit dem Ertrag nach dem Stiftungszweck für die Menschen Gutes zu tun, förderlich für die Gesellschaft wirken zu können. Und auch mein Glaube an Gott, welcher mich seit meiner Kindheit begleitet, sowie die Überzeugung von der Notwendigkeit einer glaubhaften Kircheund ihrer sozialen Aufgaben machte mir die Entscheidung, mich für eine kirchliche Organisation einzusetzen, leicht.
Dieter Boger
- im Januar 2026 verstorben -
Geboren wurde ich am 20.03.1940 in Stettin/Pommern. Mein Vater war Soldat, meine Mutter Büroangestellte. Eine Schwester starb, bevor ich geboren wurde. Nachdem Stettin bereits von 1941 bis 1943 regelmäßig bombardiert wurde, griffen im Januar 1944 mehr als 500 Bomber die Stadt an. Danach war die Altstadt zu 90 % zerstört. Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits drei Mal ausgebombt. Wohnraum stand nicht mehr zur Verfügung. Gemeinsam mit einer Schwester meiner Mutter und ihrem Sohn flüchteten wir zu Fuß in Richtung Westen. Im September 1945 kam es, mit Hilfe des Roten Kreuzes, zu einer Familienzusammenführung in Engter, einem Dorf in der Nähe von Osnabrück. Einschulung in die Volksschule in Engter, im April 1946, danach Lehre als Schaufenstergestalter und erster Arbeitsplatz in Bitburg in der Eifel. 1960 Verpflichtung bei der Bundeswehr für 8 Jahre. Bedingt durch ein Augenproblem konnte der Plan, Flugzeugführer zu werden, nicht realisiert werden. Rückverpflichtung auf vier Jahre, dienstzeitbegleitender Besuch der Bundeswehrfachschule. Abschluss: Fachhochschulreife. 1964 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Trier mit dem Zusatzstudium Kunstgeschichte. Abschluss: Diplom Grafik Designer.
Ebenfalls 1964 Hochzeit mit Anna Maria Schmitt. Geburt einer Tochter (1967) und eines Sohnes (1969). Von 1967 bis 1980: Redakteur und Layouter bei einer Lebensmittelfachzeitschrift, Fachdozent an der Lebensmittelfachschule in Neuwied. 1970 Werbe-und Marketingleiter bei der Firma Brandt. (Zwieback und Dauerbackwaren) in Hagen. 1980 Prokurist bei der Firma Hultsch in Weilburg und 1987 Prokurist bei der Spedition in Weilburg. 2000 Eintritt in den Vorruhestand.
Nach dreiundvierzig Jahren ist Weilburg mir und meiner Familie zur Heimat geworden. Als man mir den Vorschlag machte, in der stiftung evangelisch in weilburg mitzuarbeiten, fiel mir eine Zusage nicht schwer. Meine kreativen Möglichkeiten und meine beruflichen Kenntnisse in den Bereichen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (PR), schienen mir eine ideale Basis für die Mitarbeit in der Stiftung. Hinzu kommt, dass ich in genau diesen Bereichen als Presbyter der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Hagen-Haspe von 1972 - 1979 bereits tätig war.
Patrick Cronenberger
Geboren wurde ich am 04.11.1969 in Neheim im Sauerland. Bis zum Jahr 1990 besuchte ich die Schule, die ich mit dem Abitur abschloss. Anschließend studierte ich BWL in Bielefeld und Düsseldorf und erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann. Danach übte ich verschiedene Tätigkeiten in Industrieunternehmen bis 2021 aus. Seit Mai 2021 bin ich selbständig.
Meine Motivation mich in der stiftung evangelisch in weilburg zu engagieren ist darin begründet, dass ich für die Kirchengemeinde - wie auch für die Bürger in Weilburg - wichtige Projekte durch meine persönliche Mitarbeit unterstützen und begleiten kann. Dies sind Projekte, die nicht (ausschließlich) durch öffentliche Mittel betrieben werden können, sondern bei denen Stiftungsvermögen eingebracht wird. Hierbei mitzuwirken, dieses Vermögen zu verwalten und sinnstiftend einzusetzen ist meine Antrieb für die Mitarbeit. Diese Arbeit für das Wohl der Menschen bereitet mir Freude.
Ingrid Grebe
- im Juni 2025 aus dem Vorstand ausgeschieden -
Ich, Ingrid Grebe, geb. 1959,verh., lebe seit 35 Jahren in Weilburg und bin als selbständige Kauffrau tätig. Die evangelische Kirche begleitet meinen Lebensweg von der Kindergottesdiensthelferin bis zur Lektorin, im Kirchenvorstand dieser Gemeinde und derzeit noch im Redaktionsausschuss für das Gemeindejournal. Im Gospelchor bin ich seit Gründungsbeginn aktives Mitglied.
Durch langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Weilburg weiß ich um die vielfältigen Aufgaben der Gemeinde. Um diese zu unterstützen, bin ich im Vorstand der stiftung evangelisch in weilburg ehrenamtlich tätig. Es ist mir wichtig, dass unsere Gemeinde mit ihren sozialen, kirchlichen und anderen Projekten, gerade in Zeiten großer Umbrüche und Herausforderungen, langfristig gefördert wird. Für die Stiftung arbeite ich meist in der Öffentlichkeitsarbeit und dem Fundraising.
Karl Harms
Ich wurde am 21.09.1936 auf der Nordseeinsel Norderney geboren und heiratete 1961. Meine Frau und ich bekamen zwei Söhne, worüber wir sehr glücklich waren. Leider verstarb meine Frau im Jahr 2004. Als Konditormeister und Werkleiter war ich in mehreren Firmen der Dauerbackwarenindustrie tätig, unteranderem in der Firma Hultsch in Weilburg.
In der Kirchengemeinde Weilburg lagen mir der Aufbau und die Leitung der evangelischen Jugend in Weilburg sehr am Herzen. Während meiner 10-jährigen Mitgliedschaft im Kirchenvorstand war ich im Bau- und Diakonieausschuss tätig. In der Tagespflege „Haus Weiltal“ in Freienfels habe ich 3 Jahre mitgearbeitet. Ferner bin ich Gründungsmitglied der „Weilburger Tafel“ und habe dort 10 Jahre ehrenamtlich gearbeitet. Über die Berufung in den Vorstand stiftung evangelisch in weilburg habe ich mich sehr gefreut.
Die Berufung in den Stiftungsvorstand stiftung evangelisch in weilburg war für mich eine wichtige Gelegenheit, meinen Glauben und meine Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde eine neue Ausrichtung zu geben. Eine Aufgabe in der Gemeinschaft zu erfüllen, war und ist mir sehr wichtig.
Pfarrer Guido Hepke
Seit 2015 bin ich Pfarrer – hier in der Evangelischen Kirchengemeinde Weilburg. Meine Frau Cornelia Stock ist ebenfalls Pfarrerin in dieser Gemeinde. Wir leben gerne in dieser zauberhaften Kleinstadt. Hier gibt es so viele Menschen, die sich für das Miteinander einsetzen. Ich schätze die Arbeit im Team mit anderen Haupt- und Ehrenamtlichen sehr. Denn gemeinsam lässt sich viel mehr erreichen. Das gilt auch für die Arbeit der Stiftung „evangelisch in weilburg“. Machen Sie mit! Unterstützen Sie uns, mit Ihren Ideen, mit einer Spende oder Zustiftung!
Ich bin dankbar, dass es die stiftung evangelisch in weilburg gibt. Sie unterstützt die Arbeit unserer Kirchengemeinde dort, wo ansonsten die Mittel fehlen würden. So können wir immer wieder neue Projekte starten. Das „gesunde Frühstück“ in unserer KiTa oder ein Filmprojekt zum Tag des offenen Denkmals sind dafür gelungene Beispiele. Die Orgelsanierung wäre ohne die Arbeit der Stiftung undenkbar gewesen. Danke!
Christel Schalz
Ich bin im Eifel-Städtchen Prüm bei Bitburg geboren und aufgewachsen.
Beruflich bedingt wechselten meine Familie und ich unseren Standort in die Pfalz nach Kaiserslautern. Dort lebten wir 12 Jahre. Ich machte dort eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester und arbeitete im Krankenhaus. Im Jahre 1987 zog es uns dann als Familie nach Weilburg und wir leben seit 1990 bis heute in Kubach. In Hessen habe ich im „Nachgang“ noch Lehramt studiert und habe bis zu meinem Ruhestand in Weilmünster an der Gesamtschule in den Hauptfächern Mathematik und Chemie unterrichtet.
Der Kontakt zu der Stiftung bietet mir die Gelegenheit, mich ehrenamtlich an gemeinnützigen Projekten zu beteiligen. Dabei möchte ich mich gemeinsam mit den anderen Mitgliedern im Stiftungsvorstand für eine sinnvolle und verantwortungsvolle Nutzung der Finanzmittel der stiftung evangelisch in Weilburg einsetzen. Ich freue mich sehr darüber, in der Stiftung mitzuarbeiten.
Hans-Peter Schick
Kirche, Soziales und Heimat und insbesondere die Menschen liegen mir am Herzen. Die Evangelische Kirche in Weilburg setzt sich für die Menschen und das Leben in der Stadt ein. Dieses Engagement ist für mich höchst förderwürdig, daher arbeite ich jetzt sehr gerne in der stiftung evangelisch in weilburg mit.
Ich bin froh, mein Wissen, meine Erfahrung und meine Kontakte aus der Arbeit für Kirche, Caritas und Lebenshilfe, insbesondere auch als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Weilburg in die Stiftungsarbeit einbringen zu können.
Mein Lebensmotto lautet: „Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln wollen.“ (Sophokles, griech. Philosoph)
Stefan Wunderlich
Geboren wurde ich am 03.05.1965. Ich wuchs in Weilburg auf und ging hier zur Schule. Studium und Ausbildung führten mich letztendlich in das Rhein-Main Gebiet, wo ich seither als Informatiker und IT Architekt im Bankwesen arbeite. Seit dem Jahr 2000 wohne ich wieder in Weilburg.
„Prüfet alles und behaltet das Gute“ – Dies ist für mich ein wichtiger Leitsatz. Ich möchte dabei helfen, dass wir das Gute auch behalten können. Hierfür stehen immer weniger öffentliche Mittel zur Verfügung. Daher ist privates Engagement erforderlich.