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„Wie geht Sterben?“ -

Vortragsveranstaltung mit Friedrike Fleck 

„Bei 97 % der Menschen kommt der Tod nicht plötzlich, sondern Sterben ist ein Prozess“, so startete Krankenhausseelsorgerin Friedrike Fleck (Wetzlar-Braunfels“ ihren Vortrag „Wie geht Sterben?“. Der Vortrag fand im Rahmen der Ausstellung „WAS BLEIBT“ der stiftung evangelisch in weilburg statt. Angehörige von Sterbenden stehen immer wieder vor der Frage „Ich weiß nicht, was mich erwartet?“.

 

Fleck empfiehlt das Gespräch miteinander, dabei die Wahrheit sagend, um den Weg des Sterbens gemeinsam zu tragen. „Ehrlichkeit im Miteinander hilft allen.“ Fünf Schritte gemäß der Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross liegen auf dem Weg: Verdrängung, Wut und Zorn, Verhandlung, Verzweiflung und schließlich Akzeptanz. „Menschen in schwerer Krankheit und im Sterben brauchen auch Phasen für sich, Phasen der Stille“ betont Friedrike Fleck. Auch muss man respektieren, dass der sterbende Mensch immer weniger kann, der Moment des Sterbens auch eine körperliche Angelegenheit sei. Gleichzeitig mache sich bei sterbenden Menschen eine Unruhe breit, „sie wollen Koffer packen“. Im letzten Moment sammle der Mensch oftmals noch einmal alle Kraft, werde in seinen Gedanken noch einmal klar, möchte vielleicht sogar noch einen Kaffee trinken oder habe einen anderen letzten Wunsch. Ganz entscheidend sei es, dass Menschen im Sterben nicht allein sind, dass ihre Hand gehalten wird, sie gestreichelt werden, im Geiste begleitet werden. Gleichzeitig sei Sterben eine intime Sache sei, das Bett des Sterbenden sein privater Bereich.

 

„Was bleibt“, schließt die Krankenhausseelsorgerin Friedrike Fleck, „der Prozess des Sterbens kann für alle, Sterbende und Angehörige, eine kostbare Zeit sein.“

 

Dem Vortrag schloss sich dann ein reges Gespräch an und zum Schluss dankte der Stiftungsvorsitzende Thomas Schmidt der Krankenhausseelsorgerin mit einem Blumenstrauß.

Ausstellung „WAS BLEIBT“ der stiftung evangelisch in weilburg mit drei Partnern.

 

Vom 3. bis 17. Mai lädt die stiftung evangelisch in weilburg
ein zum Besuch der Ausstellung „WAS BLEIBT“.

Bei dieser Ausstellung wird die Stiftung unterstützt von der Boger-Malgruppe Weilburg und der Patchwork-Gruppe Weilburg; beide Gruppen stellen ihre kreativen Werke aus. Dritter Partner ist die Residenz-Buchhandlung Weilburg mit einem Büchertisch. Mit dieser Ausstellung will die Stiftung Impulse geben, sich dem eigenen Lebensweg zu stellen und zu überlegen, was bleiben soll. Die Besucher sollen ermutigt werden, das Wichtige im Leben zu stärken. Auch sollen Wege zum
Weitergeben, Verschenken, Stiften und Vererben aufgezeigt werden. Die
Ausstellung beinhaltet Lebensgeschichten, Erinnerungen, die bewegen und
begeistern. Neben der Ausstellung selbst ist die Veranstaltung auch Forum für
ein Rahmenprogramm: Doris Hagel (8. Mai, 19 Uhr), Jonas Dippon (15. Mai, 19
Uhr) sowie die Kreismusikschule Oberlahn (10. Mai, 15 Uhr gestalten kleine
Konzerte, die Krankenhausseelsorgerin Friederike Fleck (Wetzlar-Braunfels)
spricht zu dem Thema „Wie geht Sterben?“ (6. Mai, 19 Uhr) und Hans-Peter
Schick skizziert „Die Geschichte der Kranken- und Altenpflege von 1353 bis
heute in Weilburg“ (12. Mai, 19 Uhr). Eine Vernissage mit kurzer Andacht und
Eröffnung steht am Beginn (3. Mai, 14 Uhr) und eine Finissage mit Andacht und
Resümee steht am Ende der Ausstellung (17. Mai 14 Uhr), jeweils gestaltet von
Pfarrer Guido Hepke und dem Stiftungsvorsitzenden Thomas Schmidt.
Austragungsort der Ausstellung ist Weilburg, Neugasse 8 – 10; Inge Niedree
(Weilburg) stellt dankenswerterweise die Räumlichkeiten zur Verfügung.

In der Regel ist die Ausstellung werktags von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mit dieser Ausstellung will die Stiftung auch ihr Wirken und ihre
Bedeutung bekannter machen und mit der Bevölkerung weiter ins Gespräch
kommen. Nebenbei zeigt die Ausstellung auch einen Weg zum Umgang mit
Leerständen auf.

„WAS BLEIBT“ – Ausstellung 3. – 17, Mai 2026 in Weilburg, Neugasse 8 – 10

Programm

  • So, 3. Mai, 14 Uhr, Vernissage mit kurzer Andacht und Eröffnung, Pfarrer Guido Hepke, 14 – 18 Uhr, geöffnet
  • Mo, 4. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • Di, 5. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • Mi, 6. Mai, 16 – 20 Uhr, geöffnet, 19 Uhr, Ansprache Krankenhausseelsorgerin Friederike Fleck, „Wie geht Sterben?“
  • Do, 7. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • Fr, 8. Mai, 16 – 20 Uhr, geöffnet, 19 Uhr, Kleines Konzert mit Doris Hagel
  • Sa, 9. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • So, 10. Mai, 14 – 18 Uhr, geöffnet, 15 Uhr, Kleines Konzert der Kreismusikschule Oberlahn
  • Mo, 11. Mai,16 – 19 Uhr, geöffnet
  • Di, 12. Mai, 16 – 20 Uhr, geöffnet
  • 19 Uhr, Vortrag Hans-Peter Schick, „Geschichte der Kranken- und Altenpflege von 1353 bis heute in Weilburg“
  • Mi, 13. Mai, 16 – 19 Uhr,
  • Do, 14. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • Fr, 15. Mai, 16 – 20 Uhr, geöffnet, 19 Uhr, Kleines Konzert mit Jonas Dippon
  • Sa, 16. Mai, 16 – 19 Uhr, geöffnet
  • So, 17. Mai, 14 – 18 Uhr, geöffnet, 14 Uhr, Finissage mit Andacht und Resümee, Pfarrer Guido Hepke, Vorsitzender Thomas Schmidt


Nachruf Dieter Boger

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von
Herrn Dieter Boger
der am 10. Januar 2026 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Herr Boger gehörte seit Oktober 2021 dem Vorstand der "stiftung evangelisch in weilburg" an.
Wir haben ihn als engagierten, zuverlässigen und stets hilfsbereiten Kollegen schätzen gelernt. Durch seine Ideen, Anregungen und Visionen bereicherte er die Arbeit im Vorstand der Stiftung. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Guido Hepke                                                                                Thomas Schmidt
Vorsitzender des                                                                          Vorsitzender der Stiftung
Kirchenvorstandes                                                                       evangelisch in weilburg

Gemeinsam statt einsam. Eine Informationsveranstaltung der Stiftung evangelisch in weilburg.

 

Beinahe täglich ist das Thema in den Medien präsent. Insbesondere wenn Politik und Institutionen oder Verbände über die Finanzierung streiten: Die Pflege und Versorgung unserer älteren und betagten bzw. kranken Mitbürger. Viele Familien kennen diese Situation. Ein pflegebedürftiges Familienmitglied, berufliche Herausforderungen, getrennte Haushalte oder entfernte Wohnsitze. Nicht zuletzt der sogenannte demographische Wandel führt dazu, dass der Anteil älterer Menschen gemessen an der Gesamtbevölkerung stetig zunimmt. Fortschritte in der Gesundheitsvorsorge und der Medizin führen gleichzeitig zu einer Steigerung der Lebenserwartung. Damit steigt auch die Zahl der Menschen, welche einer angemessenen Pflege und Betreuung bedürfen. 

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ fand im Oktober im Martin-Niemöller-Saal des Helmut-Hild-Hauses eine Informationsveranstaltung rund um die Themen Pflege, Betreuung und Beratung statt. Eingeladen hatte die Stiftung „evangelisch in Weilburg“. Ziel war es, Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu bieten und Wege zu zeigen, wie Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen Unterstützung finden können. Als Referenten für dieses anspruchsvolle Themengebiet konnten von der Pflegedienstleitung der Diakoniestation Frau Angela Leuninger, vom Haus Weiltal Frau Edelgard Loos und Frau Melanie Krach, sowie der Einrichtungsleiter des Weilburger Stifts, Herr Martin Falkenberg gewonnen werden. 

Thomas Schmidt, Vorsitzender der Stiftung begrüßte eingangs Besucher wie auch Vortragende und gab das Wort an Herrn Falkenberg weiter. Nach seiner eigenen Vorstellung führte Herr Falkenberg zunächst in das Thema ein und stellte die Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GFDE), deren Entstehung und Wurzeln vor. Auch die Suche nach geeigneten Pflegefachkräften im In- und Ausland deren, Ausbildung und die Vermittlung von Werten und Wertvorstellungen bei der Betreuung anvertrauter Menschen waren Thema seiner Einführung. Dabei erfuhren die zahlreichen Zuhörer auch, dass das Weilburger Stift Platz für 95 Bewohner bietet und wie sich die Wohnsituation im Stift für die Bewohner darstellt. Ebenso wurde die Zuhörerschaft über die derzeitigen Kosten für eine Unterbringung informiert. Zwischendurch hatten die Zuhörer Gelegenheit, Fragen, die sich ggf. aus der jeweiligen persönlichen Situation ergeben, an Herrn Falkenberg zu richten. 

Im Anschluss stellte Frau Loos das Haus Weiltal vor. Hierbei wurden auch die verschiedenen Stadien von Pflegeleistungen, beginnend mit der ambulanten Pflege über Tagespflege hin zu stationärer Pflege erläutert. Die Zuhörerschaft fragte lebhaft nach Tagesablauf, Beschäftigung oder Unterhaltung für die zu betreuenden Menschen nach. So kamen dann auch Fragen aus dem Publikum auf, wie z.B., wie können an Demenz erkrankte Menschen in der Betreuung kognitiv gefördert werden, wie setzten sich Gruppen zusammen, wie kann das Haus auf unterschiedliche gesundheitliche Einschränkungen oder Fähigkeiten eingehen. Frau Loos als erfahrene Pflegedienstleiterin konnte all diese Fragen und weitere Fragen kompetent und ausführlich beantworten. 

Danach informierte Frau Melanie Krach über den ambulanten Pflegedienst mit den Schwerpunkten welche Leistungen bei Pflegebedürftigkeit und welche Kriterien für deren Feststellung gelten, sowie die Möglichkeiten für Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege oder Pflegeurlaub. Zudem informierte Frau Melanie Krach über das Gruppenangebot Seniorentagesbetreuung (SETA). Dieses richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Freude an Gemeinschaft und Austausch miteinander haben. Die Diakoniestation bietet unter diesem Kürzel ihren Gästen an zwei Nachmittagen in der Woche ein liebevoll gestaltetes, abwechslungsreiches Betreuungsprogramm mit zahlreichen Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Bewegungsspielen, Kochen, Basteln, verschiedenen Ausflügen und vielem mehr. Dabei werden die Teilnehmer*innen durch den Fahrservice zuhause abgeholt und auch wieder zurückgefahren. Während der Betreuung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. 

Schließlich ermunterten die Vertreterinnen der Diakoniestation die Anwesenden, bei eigener Pflegebedürftigkeit oder der Pflegebedürftigkeit von Familienangehörigen die Beratungsangebote der GFDE in Anspruch zu nehmen, um eine bestmögliche Betreuung oder Pflege bzw. finanzielle Entlastung zu erhalten. 

Nachdem die letzten Fragen zu diesem wichtigen Themenkreis erschöpfend diskutiert und beantwortet waren, schloss Thomas Schmidt die Veranstaltung mit Dank an die Besucher als auch an die Vortragenden und überreichte den Damen der Diakonie jeweils einen Blumenstrauß sowie eine kleine Aufmerksamkeit für Herrn Falkenberg. 

Dank für die Referierenden, v.l. Thomas Schmidt (Stiftungsvorstand), Melani Krach, Martin Falkenberg, Edelgard Loos, Angela Leuninger, Manfred Abel (Stiftungsvorstand).

"GEMEINSAM STATT EINSAM"

Pflege - Betreuung - Beratung

Der Vorstand der „stiftung evangelisch in weilburg“ lädt am Donnerstag, 23. Oktober 2025, 18:30Uhrzu einem Vortrag unter dem Titel „Gemeinsam statt Einsam“im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Martin-Niemöller-Saal des Helmut-Hild-Hauses in Weilburg, Konrad-Adenauer-Straße 5, ein.

 

Als Referenten des Abends konnten wir Herrn Martin Falkenberg, Einrichtungsleiter der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GFDE) und sein Team gewinnen.

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen des demografischen Wandels. Dies führte u.a. dazu, dass sich der Anteil der zu pflegenden Menschen  - von derzeit ca. 5,7 Mio. -  in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Als pflegende Person eines lieben Menschen steht man oftmals vor Problemen und ist dankbar für Hilfe von dritter Seite. Mit professioneller Hilfe erleichtert sich auch die pflegende Person, möglicherweise selbst durch Gesundheit oder Beruf eingeschränkt, ihre Arbeit und den Alltag, 

 

Dies war für den Stiftungsvorstand Motivation und Anreiz, eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema anzubieten:

 

  • Sie erfahren umfassende und unabhängige Auskünfte und Beratung zur Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und Hilfsangeboten.
  • Welche Pflegezeiten / Familienpflegezeiten kann ich als pflegende Person in Anspruch nehmen.
  • Welche Formen einer Unterstützung sind möglich (z. B. Tagespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Unterbringung).
  • Die GFDE stellt Ihre Einrichtungen in Weilburg und Freienfels (Wohnen im Weilburger Stift oder im Haus Weiltal, teilstationäre Tagespflege, Diakoniestation mit ihrem umfassenden Pflege-, Betreuungs- und Beratungsangebot) vor.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie zu dem Vortrag von Herrn Falkenberg und seinem Team in das Helmut-Hild-Haus.

 

Der Vortrag stellt eine Fortsetzung der Informationsabende des vergangen Jahres zu den Themen „Alles geregelt? Gesetzliche Erbfolge und Testament“ und „VOLLE MACHT VORAUS“dar. 

Nach dem Vortrag können gerne Fragen an den Referenten und sein Team gestellt werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung wird ca. 90 Minuten dauern.

Verabschiedung von Ingrid Grebe aus dem Stiftungsvorstand

 Frau Ingrid Grebe schied am 10. Juni 2025 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der „stiftung evangelisch in weilburg“ aus.


Sie gehörte dem Vorstand von der ersten Stunde an. Durch ihre lange und kontinuierliche Zugehörigkeit, Beteiligung an den Entscheidungen des Vorstandes, ihrer Energie und Tatkraft hat sie die Stiftung in wesentlichen Teilen mit geprägt. Der Vorstand der „stiftung evangelisch in weilburg“ ist sehr dankbar dafür, dass Frau Ingrid Grebe über 5 Jahre an den Zielen der Stiftung mit gearbeitet hat.

 

Für Frau Ingrid Grebe und ihrer Familie eröffnen sich aus persönlichen Gründen künftig neue Wege und Perspektiven. Dazu wüschen wir ihr alles Gute, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen.

 

Wir, die verbleibenden Vorstandsmitglieder, sagen aus vollem Herzen danke für die geleistete Arbeit. Zum Abschied überreichte der Vorsitzende, Thomas Schmidt, einen Blumenstrauß und ein Erinnerungsfoto mit den Unterschriften der Vorstandsmitglieder. Der Vorstand würde sich freuen, wenn Frau Grebe der „stiftung evangelisch in weilburg“ weiterhin verbunden bleibt.

 

Herzliche Grüße und ein Vergelt´s Gott.

Schritt für Schritt voran: Ein Schatz des Kirchenvorstands,
5 Jahre Stiftung evangelisch in Weilburg

Ein Artikel von Sarah Schmid

Zum Anlass des 5 jährigen Bestehens der Stiftung evangelisch in Weilburg traf ich mich mit Thomas Schmidt, Manfred Abel und Patrick Cronenberg drei Vorstandsmitgliedern der Stiftung. Dem Kirchenvorstand ist es nochmals ein Anliegen, der Kirchengemeinde die große Bedeutung dieser Stiftung zu vermitteln.

Thomas Schmidt erläuterte die Gründe für die Entstehung der Stiftung in Weilburg. Maßgeblich sind die zurückgehenden Steuereinnahmen sowie sinkende Kollekten einerseits,
und die zurückgehenden Zuschüsse der EKHN andererseits, diese Faktoren schränken deutlich die Mittel für diverse Belange der Gemeinde ein. So wurde 2019 die Stiftung gegründet und mit einem Kapitalstock der Kirchengemeinde ausgestattet. Die Stiftung ist gebunden an das Kapitalerhaltungsgebot, dies bedeutet, dass nur die Erträge des Kapitalstocks sowie Spenden ausgeschüttet werden dürfen. So bleibt der Kapitalstock dauerhaft bestehen und kann langfristige Erträge erzielen.

In diesem Zusammenhang wies Herr Abel darauf hin, dass zweckgebundene Spenden direkt für das vorgesehene Projekt verwendet werden müssen, bei nicht zweckgebundenen Spenden, wird die Zuwendung im Vorstand der Stiftung besprochen und im Rahmen eines Mehrheitsbeschlusses eingesetzt. Thomas Schmidt erläuterte mir in diesem Rahmen noch einmal die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten der Stiftung evangelisch in Weilburg. Zustiftungen, Schenkungen oder auch ein Vermächtnis im Testament (Erbe) dienen in der Regel der Kapitalanlage und erhöhen den Grundstock des Stiftungsvermögens, diese können nicht direkt verwendet werden, sind aber elementar wichtig, um zukünftige Erträge zu generieren, um Projekte zu unterstützen. Hier hängt es ganz von dem Wunsch bzw. dem Willen des Gebers ab, was mit seiner Zuwendung geschehen soll. Patrick Cronenberg erinnerte an unterstütze Projekte in der Vergangenheit, die erfolgreich abgeschlossen wurden. Zu diesen Projekten zählen:

  • Unterstützung der evangelischen KiTa´s (Gewächshaus, gesundes Frühstück und Filmprojekt)
  • Förderung der Jugendarbeit (Bildungsfahrt der Konfirmanden)
  • Sanierung der Orgel in der Schlosskirche


Insofern, so ergänzte Herr Abel, würde sich die Stiftung über weitere Spenden oder auch Zustiftungen durch Stifter und Nachlassgeber sehr freuen. Denn insbesondere durch die Erhöhung des Kapitalstocks der Stiftung können weitere Erträge erzielt und im Sinne
des Stiftungszwecks verwendet werden.

Der Kirchenvorstand trägt der Stiftung zu unterstützende Projekte an, die der Stiftungsvorstand dann mit den Mitteln der Stiftung finanziell unterstützt. Ein großes Anliegen des Kirchenvorstands ist die Unterstützung der Konzertreihe, des Cafe International, der weiteren Jugendarbeit und eventuell der Sanierung der Heilig-Grab-Kapelle mit dem Calvarienberg, ein Kleinod in unserer Kirchengemeinde.

Um die weitere Arbeit der Stiftung evangelisch in Weilburg sicherzustellen, wies Herr Thomas
Schmidt auf die große Bedeutung des Ehrenamtes hin. Nur durch die ehrenamtliche Mitarbeit in verschiedenen Funktionen der Stiftung kann ihre Arbeit weiter bestehen. Sollte von Ihrer Seite Interesse an einer Mitarbeit bestehen, so steht Ihnen Herr Thomas Schmidt, Telefon 06471 / 7722 oder 0170 / 3814374 oder per mail [email protected] gerne
zur Verfügung. Eine finanzielle Unterstützung kann auf das Konto der Stiftung IBAN: DE 59
5115 1919 0101 4702 01 erfolgen.

Zum Abschluss des Gespräches bedankte ich mich im Namen des Kirchenvorstandes für die enorme Unterstützung der Stiftung evangelisch in weilburg.


Die „stiftung evangelisch in weilburg“ lädt unter dem Stichwort "VOLLE MACHT VORAUS" im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vortrag zum Thema „Generalvollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung“ ein.

"Volle Macht voraus!"

Freitag, 15.11.2024, 19:00 Uhr,
im Martin-Niemöller-Saal des Helmut Hild Hauses
in Weilburg, Konrad-Adenauer-Straße 5

Sind Sie auf einen Ernstfall, der das Leben von jetzt auf gleich radikal verändern kann, vor-bereitet? Fragen wie: 
• Wer handelt für mich, wenn ich plötzlich nicht mehr selbst handeln kann? 
• Wann benötige ich eine Generalvollmacht? 
• Gibt es einen Unterschied zwischen Generalvollmacht und einer Betreuungsverfü-gung? 
• Wer vertritt meine Interessen gegenüber Ärzten und Pflegekräften, wenn ich meinen Willen nicht mehr äußern kann? 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie gerne zu dem Vortrag von Frau Claudia Grün-Weil. Sie ist Fachanwältin für Sozialrecht und Notarin und arbeitet in der Kanzlei Dr. Dienst-Rohloff . Dr. Rohloff . Grün-Weil, in 35789 Weilmünster, Dietenhäuser Straße 9.
Im Anschluss an ihren Vortrag steht Frau Grün-Weil den Teilnehmern an diesem Abend für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag stellt eine Fortsetzung des Informationsabends vom 16.02.2024 da. Herr Rechts-anwalt und Notar Thomas Wolf aus Gießen referierte zum Thema: "Gesetzliche Erbfolge und Testament".

Frau Grün-Weil wird zu den Themen Generalvollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung informieren und an diesem Abend auch ihre Fragen zu diesen Themen beantworten.

  • Unter der Generalvollmacht versteht man die Erteilung einer Vertretungsmacht für alle Geschäfte, bei denen eine Stellvertretung erlaubt ist.
  • Die Betreuungsverfügung ist eine Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Ihr Vorteil ist, dass sie nur dann Wirkung entfaltet, wenn es tatsächlich erforderlich wird.
  • Eine Patientenverfügung stellt eine Willenserklärung eines Menschen für den Fall da, dass dieser seinen Willen nicht mehr wirksam gegenüber Ärzten, Pflegekräften oder Einrichtungen erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen.
  • Jeder Bürger sollte sich, unabhängig vom Alter, darüber Gedanken machen, wer ihm in Notsituationen helfen kann und wem er wichtige Entscheidungen übertragen möchte. Diese Person (oder auch Personen) sollte seine Interessen in seinem Sinne vertreten können. Dazu werden eine Generalvollmacht, eine Betreuungsverfügung und auch eine Patientenverfügung benötigt. Eine frühzeitige Regelung sollte im eigenen Interesse liegen.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Der Eintritt ist frei. 

 

Meilenstein für das Orgelprojekt

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Zustimmen & anzeigen

Das Orgelprojekt in der Schlosskirche ist auf der Zielgeraden: Unter großem Aufwand wurde der neue Orgelspieltisch an Ort und Stelle verbracht. Hierfür war ein zwanzig Meter hohes Gerüst erforderlich. Mit Muskelkraft wurde das schwere und wertvolle Objekt dann nach oben gezogen. 


Lahntal-TV hat die Aktion filmisch begleitet.